Posts filed under 'Shop'

Geschäftsmodell für facebook Nutzer

Ein gänzlich neues Geschäftsmodell bringt appbank auf den Markt: Facebook Nutzer sollen über appbank selbst facebook Applikationen entwickeln und verbreiten. Bei Erfolg (i.e. Reichweite) gibt es dann Geld - wenn die Betreiber es auch schaffen, die Werbeflächen zu vermarkten !

appbank

Auf den ersten Blick steht zu befürchten, dass facebook mit noch mehr sinnlosen Quiz- und Spaßanwendungen überflutet wird. Zielgruppe sind denn auch Studenten mit wenig Geld und Hausfrauen mit viel Zeit.

Aber ein interessantes Geschäftsmodell ist es in jedem Fall. Abwarten, welche Anwendungen über den “App Designer” erstellt werden.

Add comment September 29th, 2009

Live Shopping auf facebook

excitingcommerce berichtet heute über ein interessantes Beispiel von Live Shopping auf facebook: Die französische Supermarktkette Carrefour bietet jeden Tag auf der facebook Seite ein Tagesangebot an:

carrefour

Der Link zum Shopping verweist dann auf die externe Webseite von Carrefour, weil die Integration des Shops in facebook doch etwas komplizierter ist. Aber immerhin bietet die Anwendung rechts zwei facebook Aktionen an: Produkt empfehlen löst eine Anfrage der Anwendung an die ausgewählten Freunde aus. Durch den post in das Profil erscheint das Produkt im News Feed.

Carrefour zeigt interessante Möglichkeiten auf, Live Shopping mit facebook zu verbinden und macht damit mehr, als viele Live Shopping Dienste oder Shopping Clubs. Wer kennt andere Beispiele?

2 comments September 28th, 2009

Neuer Datenschutz: Werden Applikationen eingeschränkt?

In der gestrigen Pressemeldung ging facebook detaillierter auf die bereits vorher angekündigten Änderungen im Datenschutz ein. Auslöser waren Vorschläge des kanadischen Datenschutzbeauftragten, der laut dem gestrigen Bericht bei basic thinking facebook seit einem Jahr unter die Lupe nimmt. Worum geht es im Detail?

Derzeit haben externe Entwickler über die facebook API Zugriff auf die folgenden Nutzerdaten (soweit hinterlegt):

- Name
- Geschlecht
- Geburtstag
- Wohnort
- Interessen
- Netzwerke
- Nutzer ID

Weitere Daten lassen sich aber über die Nutzer ID auslesen, z.B. Interessen, Beziehungsstatus oder Arbeitgeber (work history). Im Detail hier nachzulesen: http://wiki.developers.facebook.com/index.php/Users.getInfo#Response

Mit Sicherheit ist den allermeisten Nutzern dies nicht bekannt und natürlich ist die Gefahr eines Mißbrauchs dieser Daten daher gegeben. Von daher ist es geboten, dass facebook hier mehr Transparenz für die Nutzer schafft.

Ob dies wirklich zu Einschränkungen für Applikationen führen wird läßt sich noch nicht sagen; dafür sind die statements von facebook noch zu vage. Aber die Pressemeldung gibt zumindestens eine Richtung an:

- Applikationen werden darauf hinweisen müssen, auf welche Kategorien von Nutzerdaten sie zugreifen möchten und hierzu dann eine Genehmigung des Nutzers einholen (diese wird bisher pauschal erteilt)

- Der Nutzer wird gesondert zu genehmigen haben, ob die Applikation auch auf Daten seiner Freunde Zugriff nehmen kann (unbeschadet deren Genehmigung)

Anwendungsentwickler werden daher in Zukunft die Nutzer überzeugen müssen, warum sie z.B. Zugriff auf den Geburtstag wünschen. Dies mag formell eine Einschränkung der Anwendungen sein, aber im Sinne der von facebook stets propagierten “guten Nutzererfahrung” mit den Anwendungen wird es dem Instrument der Anwendungen langfristig nützen. Von daher wäre es wünschenwert, wenn die Änderung nicht die angekündigten 12 Monate dauert sondern eher kommt.

1 comment August 28th, 2009

Shop: Drei Beispiele für Mode

Die Seite von NJC ist einer meiner Favoriten auf facebook im Bereich Mode. Das Layout ist vielleicht nicht das beste, aber die über den NJC tab eingebundene Anwendung hat eine Reihe viraler features. So kann der Nutzer seinen Freunden einige der Produkte als virtuelles Geschenk senden.

njc2

Optisch sicherlich ansprechender ist die Seite von EXP Jeans. Grossflächige Bilder und Videos machen die Seite optisch sehr ansprechend. Nur hinsichtlich der Interaktion ist das Angebot sehr spärlich. Die Anwendungen bieten keine viralen Features, so dass (nur) die facebook Seiten Funktionalitäten genutzt werden können.

njc21

Gänzlich auf eine optische Aufwertung durch eine Anwendung verzichtet dagegen die offizielle Seite von Gucci. Dafür hat die Seite viele updates mit gutem Bildmaterial und bietet den über 400.000 Fans interessante Inhalte.

Weitere Modeseiten auf facebook stellt Alison Driscoll auf Mashable vor.

Add comment Juli 22nd, 2009

Shop: Threadless

Facebook Seiten eignen sich in besonderer Weise zum Aufbau einer Fangemeinde und damit einer dauerhaften Beziehungspflege zu Kunden. Immer mehr Unternehmen bauen daher zu ihren Produkten oder Marken Fanseiten auf facebook auf. Es zeichnet sich ab, dass facebook über das Produkt der facebook Seiten erhebliches Potential für den Aufbau von langjährigen Kundenbeziehungen entwickeln wird. Wer also für seine Marken oder Produkte das Internet nutzt, kommt an facebook nicht vorbei.

Wir werden in diesem blog daher unter der Kategorie “Shop” immer wieder Beispiele vorstellen. Der Begriff “Shop” mag dabei zunächst mißveständlich erscheinen, da es nicht um den schnellen Abverkauf oder das “social shopping” geht; aber da wir davon ausgehen, dass facebook sich auch zu einer eCommerce Plattform entwickeln wird, verwenden wir diese Kategorie.

Ein erstes Beispiel: Threadless

tless

Threadless kombiniert eine facebook Seite mit einer Anwendung, die über den tab “New Tees” eingebunden wird. Die Seite hat 77.000 Fans und bietet in der linken Spalte von Newsletter über Twitter und MySpace die üblichen Optionen an. Regelmäßie updates informieren über neue Produkte. Hier kann also in der richtigen Dosierung der Kontakt zu den Fans gepflegt und aufrechterhalten werden.

Interessant ist die Anwendung “New Tees“. Hier können die Fans der Marke zu neuen Produkten einen kurzen Kommentar einstellen und diesen natürlich in das Profil posten. Eine wirkungsvolle Botschaft für die Marke an die Freunde. Natürlich kann das Produkt auch gekauft werden, wobei der link in den Shop auf der externen Webseite führt und diese Aktion in facebook daher nicht sichtbar wird.

Fazit: Die Anwendung ist ein gutes Beispiel dafür, wie mit geringem technischen Aufwand ein Fankreis aufgebaut werden kann, der über eine wirkungsvolle Mundpropaganda die Markenbotschaft verbreitet.

Add comment Juli 17th, 2009


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