Archive for Oktober 16th, 2009

Marketing in der VZ-Gruppe wird leichter

Am 7. Oktober lud die VZ-Gruppe zur 2. GeekNight und erläuterten den Stand zur Öffnung der Plattformen für externe Applikation im Rahmen von Open Social. Heute kam nun per Newsletter (mit offenen E-Mail Adressen) die Ankündigung, dass am Montag das Sandbox Update kommt. Es scheint also loszugehen. Mehr für interessierte Entwickler im VZ Developer Blog.

Anders als bei facebook wird es aber bei der VZ-Gruppe keine offenen Schnittstellen geben. Wer also für die VZ Portale widgets entwickeln möchte, sollte (bzw. muß) dies vorher abstimmen. Sonst gibt es keine Freigabe. Die VZ-Gruppe will (qualitativ) kontrollieren und steuern, wer reinkommt. Interessant ist die Schnittstelle trotzdem, vor allem für Marketer. Denn so können nun interaktive Marketinganwendungen erstellt werden, die individueller sein können als die bisherigen Premiumprofile.

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USA: Facebook dominiert Markt für Social Media Marketing

Der Silicon Alley Insider untersucht für den US Markt, welche Netzwerke für die Werbewirtschaft von Bedeutung sind. Auf Basis von neueren Zahlen von Hitwise wird die Verweildauer von Nutzern in den Vordergrund gestellt (für Werbetreibende sind weniger die Nutzerzahlen von Interesse als die Verweildauer).

Es überrascht zunächst, wie schlecht sich Twitter hier entwickelt hat. Denn im Gegensatz zum rasanten Wachstum der Nutzerzahlen ist die Verweildauer rückläufig (blau = 2008  |  rot = 2009):

timeonsite

Aber die Zahlen reflektieren natürlich genau die Nutzungsformen und Gewohnheiten der Nutzer von Netzwerken. Und hier ist facebook klar im Vorteil, da die Nutzer facebook immer stärker dazu nutzen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Daraus resultiert die positive Wachstumskurve der Verweildauer und das darauf basierende Interesse der Werbewirtschaft. Es sieht so aus, als ob facebook hier alle anderen Netzwerke abhängen würde.

Zum Schluß ein Blick in die Vergangenheit: Am 15. Januar 2007 sagt MySpace Gründer DeWolfe im Spiegel Interview auf die Frage, warum sich MySpace durchsetzen werden: … “Smaller social networks like Facebook for college students will provide value in their niches, but they will never be what MySpace is.” Das war vor 21 Monaten. Lichtjahre im Internetbusiness.

Heute sieht das Verhältnis so aus (blau = 2008  |  rot = 2009):

fbms

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Facebook sucht Tester für “facebook credits”

Seit einiger Zeit testet facebook in den USA ein eigenes Bezahlsystem (facebook credits). Jetzt sucht facebook weitere Entwickler, die facebook credits testen möchten. Hier geht es zur Anmeldung.

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Marketing: Otto startet auf facebook

Vor 14 Tagen startete Otto die kurz vorher eingerichtete facebook Seite mit folgender Begrüßung: “Hallo liebe Facebook-Freunde, seit heute sind wir nun auch bei Facebook. Wir werden euch hier interessante Angebote, Hintergrundinfos und weitere spannende Themen rund um OTTO präsentieren.”

Wir haben Andreas Frenkler, Bereichsleiter E-Commerce bei OTTO, zu den Zielen befragt. Hier seine Antworten:

1. Welches Potential sehen Sie für Otto auf facebook?
Unser Ziel ist, den Facebook-Nutzern interessante Inhalte rund um unsere Produkte und das Haus OTTO zu präsentieren. Auf Facebook können wir neben bestehenden OTTO-Kunden auch neue Zielgruppen erreichen. Das Potential hängt stark von der weiteren Entwicklung der Facebook Community und auch von der technischen Flexibilität der Plattform ab. Wir werden einiges ausprobieren, um Erfahrungen zu sammeln.

2. Welche Bedeutung kommt der Präsentation von Produkten zu?
Wir werden natürlich auch Produkte in unserem Public-Profile präsentieren. Wir legen Wert darauf, dass diese Produkte und die Darstellung zu den Nutzern auf Facebook passen. Wir werden hierbei unsere Kompetenz im Bereich Mode & Lifestyle zum Ausdruck bringen, was uns ja zum Beispiel auch in unserem Blog www.twoforfashion.de und natürlich auf www.otto.de gut gelingt. In diesem Sinne werden wir unter anderem auch Hintergrundmaterial beispielsweise von Fotoshootings von den präsentierten Produkten darstellen. Die Kommunikation auf Facebook ist sehr direkt, und das sollte sich auch in der Diktion und dem von uns präsentierten Content wiederfinden. Besonders die vielfältigen Möglichkeiten der bidirektionalen Kommunikation innerhalb von Facebook bieten uns gerade beim Umgang mit Produkten interessante Anwendungsfälle.

3. Wie wird die facebook Aktivität in die gesamte Online Strategie (spez. auch die Otto Website) eingebunden?
Eine Einbindung auf www.otto.de wird stufenweise in der nächsten Zukunft erfolgen.

Die Otto Seite bei facebook enthält die Anwendung Happy Preis. Hier präsentiert Otto jeden Tag einen Sonderpreis:

otto

Dazu gibt es in Anlehnung an die Social Shopping Clubs eine Vorschau und eine Liste der verpassten Aktionen. Beides macht Sinn, wie auch das RSS Abo und die Funktion Freunde einladen. Fraglich ist aber, ob diese Funktion allein Netzwerkeffekte auslösen kann. Denn es fehlt vor allem eine Funktion, das konkrete Produkt zu empfehlen. Nur dass würde der Seite wirklich Nutzer zuführen, wenn es der facebook Nutzerschaft entsprechende und trendige Produkt sind (nicht Waschmaschinen).

Fazit: Als erster Schritt ein sehr guter Ansatz von Otto mit Ausbaupotential. Wenn die Fanbasis wächst, machen sicherlich exklusive Angebote für facebook Nutzer Sinn, wie es etwas Carrefour macht.

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