Archive for Oktober, 2009
Die heute Nacht verkündeten Änderungen haben die Abhängigkeit von Entwicklern von facebook verdeutlicht. In erster Linie sind Entwickler bzw. Unternehmen betroffen, deren Geschäftsmodell auf dem Betrieb von Anwendungen in facebook basiert. Dies sind vor allem die Anbieter von Spielen (Zynga, Playfish, Wooga), aber auch andere Anwendungen wie ilike (gekauft von MySpace).
Indem facebook nun innerhalb von Wochen den Kanal der Benachrichtigungen für Anwendungen schließt, wird dies für einige Anwendungen gravierende Folgen haben: Die Reichweite vieler Anwendungen wird damit dramatisch sinken. Aber auch für Marken mit spezifischen Anwendungen für das Marketing kann der Verlust der Benachrichtigungen Folgen haben.
Facebook weiß um die Bedeutung der Anwendungsentwickler für das Unternehmen und versteht diese als Partner. So hat denn auch CEO Zuckerberg versucht, mit einer Roadmap für sechs Monate Planungssicherheit herzustellen. Dies dürfte allerdings nur ansatzweise gelungen sein, da der Vorlauf von 4 – 6 Wochen sehr kurz ist, um die Änderungen nachzuvollziehen. Denn viele Unternehmen haben eine große Zahl von Anwendungen, die nun unter hohem Zeitdruck angepasst werden müssen. Aber alle Entwickler wußten auch, dass es für den Funktionsumfang der API keine Bestandsgarantie gab.
Warum aber sollen sich nun Entwickler und Unternehmen auf eine stabile Partnerschaft mit facebook verlassen können? Kurzfristig spielt dabei sicherlich eine Rolle, dass gerade die großen Entwicklerfirmen auch große Anzeigenkunden von facebook sind und auch sonst (Marketing)Anwendungen Anzeigenvolumen generieren. Schwerer jedoch dürfte für facebook der Umstand wiegen, dass die Anwendungen (und speziell die Spiele für die nun ein eigenes dashboard geschaffen wird) einen wesentlichen Anteil an den Inhalten der Plattform haben und damit auch für Reichweite von facebook sorgen. Auch für facebook ist daher die Partnerschaft mit den Entwicklern von wirtschaftlichem Interesse.
Allerdings wird durch facebook connect und die nun angekündigte Open Graph API fraglich, welche Bedeutung die Reichweite der originären facebook.com Plattform langfristig für das Unternehmen facebook hat; denn facebook betont wiederholt, dass es sich als Technologieunternehmen versteht und nicht als Plattformbetreiber. Auch hier ist aber zu sehen, dass derzeit die Wertschöpfung nur auf der Plattform stattfindet und alle Vernetzungen über facebook connect und die nun angekündigte Open Graph API immer wieder auf die Plattform führen. Nach der Funktionsweise der heutigen Internetökonomie bleibt die Plattform facebook.com zunächst das Rückgrat des Unternehmens. Aber die von facebook langfristig intendierte Vernetzung der Internetnutzer über facebook schafft einen eigenen, neuen (Mikro)Kosmos innerhalb der Internets. Hierauf basiert das Geschäftsmodell der Zukunft des neuen Giganten facebook und dies schafft die tatsächliche Herausforderung für die Teilnehmer am „Ecosystem“ facebook. Diese roadmap für die nächsten Jahre kann (und will) facebook aber noch nicht aufzeigen. „Stay tuned“ pflegt facebook im blog zu sagen …
Oktober 29th, 2009
Heute Nacht fand bei facebook die von Entwicklern mit einiger Furcht erwartete Developer Garage statt. Im Vorfeld hatten Gerüchte für Verunsicherung gesorgt, dass die zu erwartenden Änderungen gravierend und zum Nachteil von Anwendungen werden würden. Vor allem spekuliert worden, dass Anwendungen keine Benachrichtigungen mehr senden werden senden können. Letzteres hat sich in der Tat als wahr erwiesen: Innerhalb der nächsten Monate wird facebook den Kanal Benachrichtigungen für Anwendungen schließen; und es wird auch keine Profilboxen und Box Tabs mehr für Anwendungen geben. Aber der Reihe nach:
Zu Beginn sprach Mark Zuckerberg und versicherte den anwesenden Entwicklern, dass facebook weiterhin auf die Partnerschaft mit den Entwicklern setzt und auch Verständnis für das Bedürfnis nach stabilen Geschäftsmodellen hat. Aus diesem Grunde würden nun erstmals in einer Roadmap für sechs Monate die zu erwartenden Änderungen angekündigt.
Diese wurden dann im Anschluß von Ethan Beard (Director of Platform Marketing) in folgender Gliederung vorgetragen: communications channels, discovery and engagement, new products.
(1) communications channels:
Benachrichtigungen (Notifications) werden bis Ende 2009 für Anwendungen durch Stream, Inbox und E-Mail ersetzt. Facebook will hier offenbar für den Nutzer weniger Spam durch Anwendungen.
Der Zugang zur E-Mail Adresse des Nutzers (der Anwendung) ist ein Novum und klärt die Frage, wem der Nutzer gehört, da neben facebook nun auch der Betreiber der Anwendung Zugang zum Nutzer erhalten kann (Developers will be able to ask users to share their primary email addresses).
Bewertung: Der Zugang zur E-Mail wird die Benachrichtigung nicht ersetzen, da viele Nutzer die E-Mail nicht freigeben werden (schon bisher war ja die E-Mail Permission möglich). Und Benachrichtigungen konnten die Nutzer nicht abbestellen. Hier geht den Anwendungen daher eindeutig ein Kanal zum Nutzer verloren. Dies wertet den News Feed als (einzig verbleibenden) Kanal der “one-to-many” Kommunikation deutlich auf. Da die Änderungen noch bis Jahresende kommen, müssen alle Entwickler nun in sehr kurzer Zeit weitreichende Änderungen planen und umsetzen.
(2) discovery and engagement
Als weiteren Ausgleich für die wegfallenden Benachrichtigungen führt facebook eine neue Anwendungsnavigation in der linken Spalte ein und ersetzt damit die unscheinbare Anwendungsleiste unten links.
Dazu kommt ein neuer App Counter, der in einer neuen Anwendungsnavigation Aktivitäten in der Anwendung anzeigt (Counter will be a notification channel unique to each application, displayed beside individual application bookmarks):
Der Counter soll dabei helfen, Nutzer einer Anwendung wieder auf die Anwendung zu führen, weil ja die Benachrichtigungen wegfallen. Über die API werden die Entwickler selbst festlegen können, welche Ereignisse “gezählt” also gepostet werden sollen.
Schließlich führt facebook als neues Produkt ein dashboard für Anwendungen und eines für Spiele ein, damit Nutzer einfacher auf “ihre” Anwendungen zurückkehren und neue entdecken:
Damit wird sich also das Anwendungsverzeichnis vollständig ändern, zumal parallel das erst vor sechs Monaten gestartete Programm “Verified Apps” ersatzlos gestrichen wird. D.h. verifizierte Anwendungen werden im neuen Verzeichnis auch nicht mehr privilegiert gelistet.
Neue Produkte
Völlig neu ist auch die Möglichkeit für Entwickler, die eigene Marke auf der canvas page der Anwendungen darzustellen:
Auch hier will facebook dem Nutzer also deutlich darstellen, dass die Inhalte von einem Dritten stammen.
Neu auch sind eine neue Seite für Entwickler mit mehr Informationen zu Störungen
und vor allem eine API für die Nutzungsstatistiken der Anwendung (We will be making the data through an insights tool and through an API so that you can use it within your own dashboards), die bisher nur innerhalb von facebook aufgerufen werden konnten. Beides stellt einen echten Fortschritt dar.
Open Graph API
Die wohl weitreichenste Neuigkeitist aber die Ankündigung einer Open Graph API. Damit wird es facebook ermöglichen, Inhalte einer externen Webseite mit facebook zu verbinden: “The Open Graph API will allow any page on the web to have all the features of a Facebook Page – users will be able to become a Fan of the page, it will show up on that user’s profile and in search results, and that page will be able to publish stories to the stream of its fans.”
Damit kann also eine beliebige Webseite bei facebook “registriert” werden mit der Folge, dass facebook Nutzer “Fan” dieser Seite werden können und die externe Seite dann auch in den News Feed der Fans postet. Dies konnten bisher nur facebook Seiten und Anwendungen sowie facebook connect Anwendungen.
Neben Connect ist dies ein weiterer Meilenstein bei facebook auf dem Weg weg vom Plattformbetreiber zu einem Technologieunternehmen; denn es geht facebook nicht mehr darum, die Inalte auf der Plattform zu halten, sondern um die Verknüpfung von Inhalten:
“
The Open Graph API will allow any page on the Web to have all the features of a Facebook Page. Once implemented, developers can include a number of Facebook Widgets, like the Fan Box, or leverage any API, which enable the transformation of any Web page so it functions similar to a Facebook Page.
For example, AwesomeTees might decide that strategically they would like to locate their brand identity at www.awesometees.com. AwesomeTees will install the Fan Box widget, which will allow any Facebook user to “Become a Fan” of AwesomeTees, thereby establishing an official connection to AwesomeTees. The user will then have AwesomeTees listed in their list of connections on their profile as Pages are represented today. Additionally, any content that AwesomeTees publishes on AwesomeTees.com will show up in the stream on Facebook like it normally would. And, any time the user searches on Facebook, AwesomeTees will show up in the typeaheads and prominently in search results.”
Für das Marketing öffnent diese völlig neue Dimensionen, die wir hier im blog in Kürze analysieren werden.
Oktober 29th, 2009
Facebook hat gestern einige Erweiterungen der „share“ Funktionalität veröffentlicht. Die im deutschen als „Teilen“ bezeichnete Funktion ermöglicht es, auf einer (externen) Webseite einen link auf facebook zu empfehlen. Über die „share“ Funktion können so sehr einfach die Netzwerkeffekte von facebook für die eigene Webseite genutzt werden.
Seit gestern ist die share Funktion nun um einen Zähler erweitert. Dadurch sehen die Nutzer bereits auf der jeweiligen Webseite, wie viele andere Nutzer den jeweiligen link schon auf facebook empfohlen haben.
Noch interessanter ist sicherlich das gleichzeitig bereitgestellte Statistikmodul „Share Analytics“, welches nun zu jedem „share“ link die folgenden Informationen bereitstellt:
Wie viele Nutzer den link „geteilt“ haben, d.h. die share Funktion genutzt haben;
wie viele Nutzer mit „like“ kommentiert haben;
wie viele Nutzer einen Kommentar verfasst haben sowie
wie viele Nutzer über den link auf die eigene Seite gekommen sind.
Weitere Informationen und Hilfe auf der Facebook Widgets Seite http://www.facebook.com/facebook-widgets
Oktober 27th, 2009
Letzte Woche hatte facebook das Layout der Gruppen aktualisiert, so dass die Gruppen nun dem Layout der Profile und Seiten entsprechen und ebenfalls eine Pinnwand haben. Bedeutet dies nun, dass die Gruppen - neben Seiten und Anwendungen - ein weiteres Instrument für das Marketing werden?
Die Antwort ist ein klares nein. Gruppen haben innerhalb der facebook Architektur eine gänzlich andere Funktion als die Seiten. Facebook selbst drückt dies wie folgt aus: “Gruppen sind dazu da, um die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern zu unterstützen, während Seiten nach wie vor der beste Weg sind, Nachrichten an die Fans zu verteilen, wenn ihr ein Unternehmen, eine Organisation, eine öffentliche Person oder ähnliches seid.”
Dementsprechend baut facebook die Seiten konsequent als Plattform für die Werbewirtschaft auf. Dies wird etwa an den Anzeigeformaten deutlich: Sowohl die Engagement Ads als auch die “Self-Service Anzeigen können direkt mit der Seite verbunden werden. Hier stellt facebook also spezifische Services für den Aufbau einer Fangemeinde zur Verfügung. Ein anderes Instrument ist das Fan Box widget, über das auf externen Webseiten Fans generiert werden können.
Facebook wird in Zukunft die Seiten als Plattform für Werbetreibende ausbauen und wahrscheinlich auch (irgendwann) eine API für die Seiten bereitstellen. Es wäre daher falsch eine Marketing Strategie für facebook nun auf die Gruppen auszurichten.
Oktober 26th, 2009
Facebook hat einige Änderungen am Layout der Startseite angekündigt, genauer gesagt am News Feed, dem zentralen Element für Werbetreibende. Basic Thinking hatte hier schon berichtet und die wesentlichen Details vorgestellt: „Für Nutzer sollen die beiden Übersichten “Top-News” und “neueste Aktivitäten” für mehr Orientierung auf der Startseite sorgen; vor allem Mitglieder, die sich nur ein, zwei Mal in der Woche einloggen, sollen davon profitieren. Außerdem sorgen die subsumierten Einträge für ein schnelleres Laden der Seite.“
Dahinter stehen Überlegungen von facebook, die Wirksamkeit der Anzeigen und der Seiten als Instrument für Werbetreibende zu verstärken. Vor allem soll durch das neue Layout die rechte Spalte (jetzt Aktualisierungen, Anzeigen, Vorschläge) aufgeräumt werden, so dass den dort platzierten (Homepage und Engagement) Anzeigen mehr Aufmerksamkeit zukommt.
Von Bedeutung sind darüber hinaus die Änderungen für Seiten: Facebook will die Möglichkeiten Fans aufzubauen verbessern, indem die Seiten öfters als „Vorschläge“ gelistet werden. Damit werden die Impulse erhöht, dass Nutzer Fan einer Seite werden, die von ihren Freunden genutzt werden.
Bewertung:
Die Änderungen zeigen, wie ernst facebook der Ausbau des Angebotes für Werbetreibende ist. Das ist für alle die facebook für das Marketing nutzen oder nutzen wollen eine wichtige Botschaft. Und da facebook derzeit 90% der Umsätze über Anzeigen generiert, wird facebook die Möglichkeiten für das Marketing auf der Plattform sowie über connect eher noch ausbauen.
Oktober 21st, 2009
Bis zum 30. Oktober wird es hier im blog nicht so aktuell zugehen (können). Die Berliner Schulferien verbringe ich mit der Familie in der Toskana. Hier hatte der Vermieter eine Internetverbindung zugesagt, aber das klappt nicht so richtig. Und UMTS Empfang leider auch nicht. Außerdem wollen meine Kinder den Papa auch nicht am Computer sitzen sehen. Ich werde daher nur abends den blog pflegen können.
Oktober 21st, 2009
Am 7. Oktober lud die VZ-Gruppe zur 2. GeekNight und erläuterten den Stand zur Öffnung der Plattformen für externe Applikation im Rahmen von Open Social. Heute kam nun per Newsletter (mit offenen E-Mail Adressen) die Ankündigung, dass am Montag das Sandbox Update kommt. Es scheint also loszugehen. Mehr für interessierte Entwickler im VZ Developer Blog.
Anders als bei facebook wird es aber bei der VZ-Gruppe keine offenen Schnittstellen geben. Wer also für die VZ Portale widgets entwickeln möchte, sollte (bzw. muß) dies vorher abstimmen. Sonst gibt es keine Freigabe. Die VZ-Gruppe will (qualitativ) kontrollieren und steuern, wer reinkommt. Interessant ist die Schnittstelle trotzdem, vor allem für Marketer. Denn so können nun interaktive Marketinganwendungen erstellt werden, die individueller sein können als die bisherigen Premiumprofile.
Oktober 16th, 2009
Der Silicon Alley Insider untersucht für den US Markt, welche Netzwerke für die Werbewirtschaft von Bedeutung sind. Auf Basis von neueren Zahlen von Hitwise wird die Verweildauer von Nutzern in den Vordergrund gestellt (für Werbetreibende sind weniger die Nutzerzahlen von Interesse als die Verweildauer).
Es überrascht zunächst, wie schlecht sich Twitter hier entwickelt hat. Denn im Gegensatz zum rasanten Wachstum der Nutzerzahlen ist die Verweildauer rückläufig (blau = 2008 | rot = 2009):

Aber die Zahlen reflektieren natürlich genau die Nutzungsformen und Gewohnheiten der Nutzer von Netzwerken. Und hier ist facebook klar im Vorteil, da die Nutzer facebook immer stärker dazu nutzen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Daraus resultiert die positive Wachstumskurve der Verweildauer und das darauf basierende Interesse der Werbewirtschaft. Es sieht so aus, als ob facebook hier alle anderen Netzwerke abhängen würde.
Zum Schluß ein Blick in die Vergangenheit: Am 15. Januar 2007 sagt MySpace Gründer DeWolfe im Spiegel Interview auf die Frage, warum sich MySpace durchsetzen werden: … “Smaller social networks like Facebook for college students will provide value in their niches, but they will never be what MySpace is.” Das war vor 21 Monaten. Lichtjahre im Internetbusiness.
Heute sieht das Verhältnis so aus (blau = 2008 | rot = 2009):

Oktober 16th, 2009
Seit einiger Zeit testet facebook in den USA ein eigenes Bezahlsystem (facebook credits). Jetzt sucht facebook weitere Entwickler, die facebook credits testen möchten. Hier geht es zur Anmeldung.
Oktober 16th, 2009
Vor 14 Tagen startete Otto die kurz vorher eingerichtete facebook Seite mit folgender Begrüßung: “Hallo liebe Facebook-Freunde, seit heute sind wir nun auch bei Facebook. Wir werden euch hier interessante Angebote, Hintergrundinfos und weitere spannende Themen rund um OTTO präsentieren.”
Wir haben Andreas Frenkler, Bereichsleiter E-Commerce bei OTTO, zu den Zielen befragt. Hier seine Antworten:
1. Welches Potential sehen Sie für Otto auf facebook?
Unser Ziel ist, den Facebook-Nutzern interessante Inhalte rund um unsere Produkte und das Haus OTTO zu präsentieren. Auf Facebook können wir neben bestehenden OTTO-Kunden auch neue Zielgruppen erreichen. Das Potential hängt stark von der weiteren Entwicklung der Facebook Community und auch von der technischen Flexibilität der Plattform ab. Wir werden einiges ausprobieren, um Erfahrungen zu sammeln.
2. Welche Bedeutung kommt der Präsentation von Produkten zu?
Wir werden natürlich auch Produkte in unserem Public-Profile präsentieren. Wir legen Wert darauf, dass diese Produkte und die Darstellung zu den Nutzern auf Facebook passen. Wir werden hierbei unsere Kompetenz im Bereich Mode & Lifestyle zum Ausdruck bringen, was uns ja zum Beispiel auch in unserem Blog www.twoforfashion.de und natürlich auf www.otto.de gut gelingt. In diesem Sinne werden wir unter anderem auch Hintergrundmaterial beispielsweise von Fotoshootings von den präsentierten Produkten darstellen. Die Kommunikation auf Facebook ist sehr direkt, und das sollte sich auch in der Diktion und dem von uns präsentierten Content wiederfinden. Besonders die vielfältigen Möglichkeiten der bidirektionalen Kommunikation innerhalb von Facebook bieten uns gerade beim Umgang mit Produkten interessante Anwendungsfälle.
3. Wie wird die facebook Aktivität in die gesamte Online Strategie (spez. auch die Otto Website) eingebunden?
Eine Einbindung auf www.otto.de wird stufenweise in der nächsten Zukunft erfolgen.
Die Otto Seite bei facebook enthält die Anwendung Happy Preis. Hier präsentiert Otto jeden Tag einen Sonderpreis:

Dazu gibt es in Anlehnung an die Social Shopping Clubs eine Vorschau und eine Liste der verpassten Aktionen. Beides macht Sinn, wie auch das RSS Abo und die Funktion Freunde einladen. Fraglich ist aber, ob diese Funktion allein Netzwerkeffekte auslösen kann. Denn es fehlt vor allem eine Funktion, das konkrete Produkt zu empfehlen. Nur dass würde der Seite wirklich Nutzer zuführen, wenn es der facebook Nutzerschaft entsprechende und trendige Produkt sind (nicht Waschmaschinen).
Fazit: Als erster Schritt ein sehr guter Ansatz von Otto mit Ausbaupotential. Wenn die Fanbasis wächst, machen sicherlich exklusive Angebote für facebook Nutzer Sinn, wie es etwas Carrefour macht.
Oktober 16th, 2009
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