Ferienzeit
30. Juli 2010Liebe LeserInnen,
in den nächsten Tagen treten wir etwas kürzer und geniessen den Sommer. Hier wird daher etwas weniger geschrieben werden.
Euch/Ihnen allen einen schönen Sommer !
Liebe LeserInnen,
in den nächsten Tagen treten wir etwas kürzer und geniessen den Sommer. Hier wird daher etwas weniger geschrieben werden.
Euch/Ihnen allen einen schönen Sommer !
Heute Nacht hat Facebook offiziell den Start der beta Phase von Facebook Questions verkündet. Noch ist Facebook Questions in beta und somit nicht für alle Nutzer verfügbar, so dass ich z.B. nur diese Box sehe

Interessant ist aber die Ankündigung von Facebook den Publisher im Zuge der Einführung zu verändern. In Zukunft wird der Nutzer für ein Status Update (”Was machst Du gerade”) zweimal klicken müssen, da der Publisher dann vier Funktionen haben wird: Status Update, Frage stellen, Bild veröffentlichen, Link posten.

Facebook räumt seinem neuen Feature Questions damit einiges Gewicht ein.
Die ersten Verbesserungsvorschläge gibt es bei Mashable.
Amazon und Facebook zeigen in einer (noch beta) Anwendung die Zukunft des Social Commerce auf: Seit gestern können Amazon Nutzer ihr Amazon Konto über Facebook for Websites (Connect) mit Facebook verbinden.

Nach der Verbindung der Konten zeigt Amazon dem Nutzer seine eigenen “Likes”, i.e. die Filme, Bücher, Musik etc. die der Nutzer über die Verwendung des Like Buttons in seinem eigenen Facebook Profil hinterlegt hat, NACHDEM der Nutzer diesen Zugriff zugelassen hat:

An diese Daten kommt Amazon NICHT über die Open Graph API, sondern über eine individuelle und exklusive Schnittstelle aufgrund einer Partnerschaft zwischen Facebook und Amazon; denn die Open Graph API gibt dem “normalen” Facebook Entwickler beim Zugriff auf ein Nutzerprofil keinen Zugriff auf die Likes des Nutzers !
Anschließend stellt Amazon die folgenden Services zur Verfügung:
(1) Geburtstage der eigenen Freunde (Diese Funktion geht auch über die Open Graph API)
zusätzlich mit Geschenktipps für den Freund. Diese Geschenktipps basieren auf den Likes des Freundes, soweit dieser durch Likes sein Profil entsprechend angereichert hat (diese Information wird dann nicht mehr über die Open Graph API übergeben).
(2) Beliebte Artikel von Freunden:
Hier werden Artikel von Freunde gelistet, die auf deren Likes basieren.
(3) Empfehlungen
Hier listet Amazon Filme, Bücher etc, die auf den eigenen Likes des Nutzers basieren (also z.B. weitere Bücher eines gelikten Autors).
Insgesamt ein spannendes Projekt, welches die Perspektiven von Social Commerce aufzeigt. Nur eben in dieser Breite nicht übertragbar, da Facebook die Likes der Nutzer nicht über die Open Graph API zugänglich macht.
Weitere exklusive Partner von Facebook sind übrigens Pandora und Yelp.
Die Kollegen von Facebookmarketing haben heute eine sehr nützliche Aufstellung der Kontaktmöglichkeiten zu Facebook gebloggt. In dem Beitrag werden die unterschiedlichen Zugangswege für Support und Kontakt beschrieben. Zu betonen ist aber, dass persönliche Hilfestellung nur in Ausnahmefällen von dem Facebook Team um Scott Woods in Hamburg zu erlangen ist; deren Schwerpunkt als Sales Team liegt aber in der Betreuung der Anzeigenkunden. Im Regelfall ist daher die Selbsthilfe über das Facebook Blog oder auch eine Suchanfrage in Google der schnellere Weg.
Zu ergänzen sind noch einige Seiten, die Facebook selbst zu Themen eingerichtet hat.
Plattform: http://www.facebook.com/platform
Marketing: http://www.facebook.com/marketing
PR: http://www.facebook.com/pr
Influencers: http://www.facebook.com/influencers
Engineering: http://www.facebook.com/Engineering
FB Deutschland: http://www.facebook.com/FacebookDeutschland
Consultants: http://www.facebook.com/platform?v=app_118091878229897
Der Ende April eingeführte Like Button erhält nun doch noch eine Kommentarfunktion. Laut Facebook Blog kann bei der via iframe eingefügten Variante des Linke Buttons ab sofort die Kommentarfunktion ermöglicht werden:
![]()
Der US Schuhversender Zappos hat dies bereits vollzogen (Beispiel hier).
In diesem Kontext weist Facebook auf die Möglichkeit hin, via Streampost mit allen Nutzern zu kommunizieren, die den Like Button betätigt haben (dies erfolgt über eine mit dem Like Button verbundene Anwendung). Dies klingt natürlich verlockend, da so die Kommunikationsmöglichkeit der Fanpage auch für Webseiten entsteht, die Like Buttons integriert haben. Andererseits ist abzuwarten, ob dies nicht zu einem Übermaß an Post und damit zu Spam führt.
Der Einsatz von Facebook bzw. Social Media im modernen Marketing-Mix wird immer wichtiger. Zu viel spielt sich in den sozialen Netzwerken ab und die Kommunikation mit den Nutzern ist persönlicher den je. Doch sollten Unternehmen komplett auf Facebook setzen und ihre anderen Kanäle einstellen?
Laut einem Bericht bei Meedia überlegt die Zeitschrift FHM aus dem Egmont Verlag diesen Schritt zu vollziehen und testet derzeit den kompletten Online-Auftritt in soziale Netzwerke zu verlegen. Zurzeit ist die Website offline und über die URL (http://www.FHM-Online.de) wird man direkt auf die Facebook Seite weitergeleitet.

Aktuell verfügt die Seite über mehr als 20.600 “Fans” und bietet unter anderem eine Heftvorschau und ein Gewinnspiel. FHM will dort präsent sein, wo auch die Leser sind und das sind laut Unternehmensleitung Facebook, Twitter (3.875 Follower) und StudiVZ (2.234 Fans).
Eine ähnliche Entwicklung ist beim Eishersteller Ben & Jerry’s zu beobachten. Anstelle der regulären Email-Marketing Kampagnen wird auch hier auf Social Media gesetzt. In einem Email-Newsletter wurden Kunden aufgefordert Fan auf Facebook zu werden und es wurde mitgeteilt, dass dies die letzte Email sei die sie bekommen würden. Der Grund für Ben & Jerry’s war die enge Bindung der Kunden zur Marke auf Facebook und eine gewisse Ablehnung dieser Kunden gegen die Email-Newsletter. Die Basis von über 1,3 Mio. Fans auf Facebook und mehreren Tausend Followern auf Twitter hat die Entscheidung gegen Email-Marketing sicherlich vereinfacht. Auch der Kostenfaktor dürfte eine maßgebliche Rolle gespielt haben.
Das dritte Beispiel kommt vom Motorradhersteller Ducati (> 190.000 Fans), der seinen Unternehmensblog eingestellt hat und nur noch auf Facebook setzt.
Selbstverständlich wird Facebook ein immer wichtiger Bestandteil des Marketings, doch die anderen Kanäle wie Websites, Newsletter oder Blogs sind für Unternehmen eine sehr gute Quelle um weitere Fans für Facebook oder andere soziale Netzwerke zu generieren.
Es war lange ein Problem für Werbetreibende, dass Facebooks Anzeigen-Accounts nicht von verschiedenen Personen genutzt werden konnten. Für Unternehmen war dies natürlich alles andere als optimal. Dies soll nun bald vorbei sein und Facebook bietet jedem Besitzer eines Anzeigenkontos die Option weitere Nutzer hinzuzufügen.

Bild-Quelle: Inside Facebook
Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass die beiden Nutzer befreundet sind.
Für einige Profile ist dieses Feature schon freigeschaltet. Wann es für jeden Nutzer verfügbar sein wird ist noch nicht genau bekannt. Der Facebook Support äußert sich hierzu wie folgt:
“Unfortunately it’s still not ready and I don’t have a time frame as to when it will be available. I really apologize for the inconvenience and appreciate your patience as we try to get it rolled out to advertisers.”
Facebook hat eine Aktualisierung der Richtlinien für Fanpages in Bezug auf den Namen der Seite vorgenommen:
“Der Name deiner Seite muss die folgenden Richtlinien zur leichten Lesbarkeit einhalten. Ausnahmen können gemacht werden, wenn dein Name durch die allgemeine Öffentlichkeit routinemäßig auf eine Weise dargestellt wird, welche von diesen Richtlinien abweicht (diese Darstellungen müssen in angesehenen Quellen wie wichtigen Nachrichtenmedien in lokalen Märkten wiedergegeben werden). Bitte denke daran, dass diese Richtlinien ausschließlich für deinen Seitennamen gelten – sie legen nicht fest, wie du dich selber auf deiner Seite zu erkennen geben kannst.
a. Standardisierte Großschreibung:
Seitennamen müssen richtige, grammatikalisch korrekte Großschreibung verwenden. Sie dürfen keine überflüssige Großschreibung oder ausschließlich Großbuchstaben enthalten.
b. Schlichter Text:
Seitennamen dürfen keine Symbole wie „!“, „®“ oder „TM“ enthalten.Sie müssen logische und richtige Satzzeichen enthalten. Wiederholte und unnötige Satzzeichen sind nicht gestattet.
c. Präzise Namen:
Seitennamen dürfen keine Slogans, überflüssige Beschreibungen oder unnötige Qualifikatoren - wie zum Beispiel „offiziell“ - enthalten. Kampagnennamen und regionale oder demografische Qualifikatoren sind hingegen zulässig (z.B. Nike Fußball Spanien).
Nach einer uns vorliegenden Meldung soll in dem Formular (http://www.facebook.com/pages/create.php) beim Anlegen der Seite automatisch überprüft werden, ob diese Kriterien erfüllt werden. Noch funktioniert das aber nicht, i.e. Facebook akzeptiert jeden Namen bis dato.
Wichtig in Hinblick auf die jüngst eingeführten “Community Pages” ist auch der Hinweis darauf, dass Seitennamen “nicht nur aus der allgemeinen Bezeichnung für die Kategorie des Produkts oder der Dienstleistung bestehen” dürfen. Sonst droht die Umwidmung zur Community Page mit der Konsequenz, dass dem Inhaber die administrativen Rechte automatisch entzogen werden.
Activity on Facebook
Global Reach
Platform
Mobile
Gestern hat Facebook im eigenen blog bekannt gegeben, die Zahl von 500. Mio Nutzern welt erreicht zu haben.

Zu diesem Anlaß hat Facebook die Anwendung Facebook Stories gelauncht, die Mark Zuckerberg kurz in einem Video vorstellt.